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Da biste
VOLKERS WELT
Sonnabend, 26. April 2008
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PLATT...
>> Wie viel nimmt ein Eisbär vor dem Winter zu? Die verblüffende Antwort: bis zum Doppelten seines Körpergewichts! Ein durchschnittlich 400 Kilogramm schwerer Eisbär kann also im Einzelfall bis zu 800 Kilogramm schwer werden. Allerdings gilt das nur für die Männchen, die Weibchen sind deutlich kleiner. Üblich ist bei den Eisbären eine Zunahme um gut 200 Kilogramm.
Die 50 Euro hat gewonnen: Dirk Willhöft aus Schwarzenbek
HEXEN
Der Ritt über den Blocksberg
Woher stammt ,,yellow press"?
>> Wer liebt sie nicht, die Klatschgeschichten über Prinz Charles, die Prinzessinnen Victoria, Mette-Marit und Máxima oder die Queen? ,,Regenbogenpresse" nennen wir das, ,,yellow press" ist der englische Original-Begriff. Doch woher kommt der wohl? Was leuchtete einst gelb in einer amerikanischen Zeitung und prägte so den Ausdruck für Geschichten über die Reichen und Schönen?
A B C D
eine Plastikente eine Comicfigur eine Krone eine Zitrone
Der Hexenritt zum Brocken, hier dargestellt auf einem um das Jahr 1900 entstandenen Aquarell. Einmal im Jahr melden die Hotels und Pensionen im Harz: ,,Alles ausgebucht!" In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai quillt die beschauliche Gegend zwischen Goslar und Braunlage, zwischen Clausthal-Zellerfeld und Wernigerode vor Besuchern nur so über. Zehntausende strömen in Richtung Brocken, um die Walpurgisnacht zu begehen. Auf allen Zufahrtsstraßen wimmelt es von skurril verkleideten Gestalten, angezogen von einer seltsamen Mischung aus Brauchtum, Magie und Erotik. Es ist die Nacht, in der sich die Hexen auf dem Blocksberg mit dem Teufel vermählen. Es ist die Nacht, in der Fantasie und Wirklichkeit zu verschwimmen scheinen... ,,Dichte Nebel umhüllen die verkrüppelten Fichten und die wunderlich gestalteten Klippen des Blocksberges mit dem Zauberschleier der Nacht. Aus den Brockenmooren tauchen bläulich flimmernde Irrlichter empor, und halb verfaulte Baumstämme schimmern in blassem, unheimlichem Gefunkel. Da plötzlich erbraust ein gewaltiger Sturm um das kahle Haupt des Berges; die ersten Hexen rasen heran, und das Geschrei der von ihnen aufgescheuchten Nachtvögel wird übertönt von ihrem schauerlichen Gesang. Sind all die unholden Geister oben auf dem Brocken angekommen, so kehren sie mit dem Besen den Schnee weg. Bald flackert ein lustiges Feuer empor. Dann wird auch der Satan selbst mit in den wüsten Trubel hineingezogen. Er sucht sich die Schönsten der Hexlein aus und schwingt sie in wirbelndem Tanz, bis sie ermattet zusammenbrechen." Dieser Ausschnitt aus einer 1923 aufgezeichneten Harz-Sage macht deutlich, wie sich die Menschen in früheren Jahrzehnten das wilde Stelldichein des Teufels mit den Hexen auf dem Brocken vorstellten. Dabei ist es wissenschaftlich gesehen noch nicht einmal gewiss, dass es sich bei dem sagenumwobenen Blocksberg tatsächlich um den Brocken handelt. Auch der Meeresfelsen Blåkulla in Schweden sowie zahlreiche weitere Erhebungen im deutschen und slawischen Raum trugen im 16. und 17. Jahrhundert diese Bezeichnung. Die Zuordnung des Brockens zum mittelhochdeutschen Wort ,,Blokkesberghe" geht auf die Schriften von Johannes Praetorius zurück, dessen Werk als Vorlage für Goethes ,,Faust" diente. Goethe kannte den Brocken von einer Harz-Reise im Jahr 1777 aus eigener Anschauung und setzte diese Erfahrungen zwischen 1799 und 1806 in der Walpurgisnacht-Szene im Faust II um, in der Mephisto Faust zum Hexensabbat mitnimmt. Für den Harz ist die Entstehung des heidnischen Mythos' der Walpurgisnacht ein touristischer Glücksfall. In über 50 Orten gibt es Feierlichkeiten, als Zentrum gilt der kleine Ort Schierke in unmittelbarer Nähe des Brockens. Vor allem der zu Sachsen-Anhalt gehörende Ostteil des Mittelgebirges, in dem
Foto: Ullstein
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Redensart:
>> Flausen im Kopf hat ein Mensch mit närrischen Einfällen. Der Begriff ist zuerst 1595 in Siebenbürgen belegt als ein Wort für einen Wollrest oder Wollfaden im Gegensatz zum festen Gewebe. Er wurde zum Synonym für lockeres Reden und Treiben. Jeremias Gotthelf (1797-1854) gebraucht in seinem Roman ,,Uli, der Knecht" die Wendung: ,,Ihr wollt mit mir nur eure Flausen treiben."
auch die höchste Erhebung des Harzes liegt, profitiert vom Kult um Magie und Märchen. Jeder zweite Tourist, den es nach Sachsen-Anhalt zieht, bucht seine Übernachtung im Harz. Sind die Winter wie zuletzt warm und schneearm, lässt sich der Einnahmeverlust in den Wintersportgebieten zumindest zu einem Teil durch die Besucher der Walpurgisnacht ausgleichen. So konnte der Oststeil des Harzes seine Touristenzahlen halten, während der zu Niedersachsen gehörende Westteil jüngst einen Rückgang von acht Prozent zu verzeichnen hatte, obwohl die Besucherzahlen in dem norddeutschen Bundesland insgesamt ansteigend sind. Aber es kann eben nicht jede Nacht Walpurgisnacht sein.
11 Jahre
Die
>> Seit elf Jahren verbringt der Bettler Estefan sein Leben im Terminal T-1 des Madrider Großflughafens Barajas. 1997 kam der 67-jährige Ungar in einem Jumbojet aus Australien an. Seinen Pass hat der ehemalige Weltenbummler seitdem nicht mehr benutzt. Der ,,König von Barajas" lebt von Münzen, die Passagiere ihm in den Hut werfen. Der Vagabund schätzt die Ruhe im Flughafen. Im Obdachlosenasyl sei es zu laut und es gebe Betrunkene und Prügeleien.
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Wie entstehen SOMMER- Frage: SPROSSEN?
Sommersprossen sind Pigmentablagerungen in der Haut, die insbesondere unter dem Einfluss des Sonnenlichts entstehen. Bei Sonnenbestrahlung bilden bestimmte Zellen in der Haut (Melanozyten) vermehrt einen braunen Farbstoff, das Melanin. Er ist dafür verantwortlich, dass sich die Haut im Sommer bräunt. Wenn es an einigen Hautstellen zu einer größeren und schnelleren Farbstoffbildung kommt, entstehen Sommersprossen. Die Veranlagung dazu wird vererbt, deshalb hat nicht jeder Sommersprossen. Besonders Menschen mit heller, sonnenempfindlicher Haut neigen zur ,,Pünktchen-Bildung". Medizinisch gesehen sind Sommersprossen völlig harmlos.
Der Gefoulte sollte den Elfmeter nie selbst schießen!
Richtig oder falsch?
Es gilt als ein ungeschriebenes Gesetz im Fußball: Das Opfer einer Attacke sollte nie selbst zum Strafstoß antreten, weil das Unglück bringt. Diese alte Weisheit können Trainer getrost vergessen. Wissenschaftler der MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg haben herausgefunden, dass es egal ist, ob der Gefoulte oder ein Mannschaftskamerad den Strafstoß tritt. Die Forscher haben für ihre Untersuchung alle 853 Bundesliga-Foulelfmeter von August 1993 bis Februar 2005 untersucht. 102 davon wurden vom gefoulten Spieler selbst geschossen. Die Erfolgsquote der Gefoulten betrug 73 Prozent, die der Teamkollegen 75 Prozent. ,,Dieser Unterschied liegt im Rahmen der zufälligen Schwankung", erläutert der Biometriker Dr. Oliver Kuß.
Eine Frau ohne Sommersprossen ist wie ein Himmel ohne Sterne. Zugegebenermaßen argumentieren mit diesem Sprichwort meistens Frauen, die mit den braunen, rötlichen oder orangenen Pünktchen übersät sind. Aber warum eigentlich haben einige Menschen im Gesicht, auf den Händen oder an den Oberarmen diese Flecken?