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Da biste
VOLKERS WELT
Sonnabend, 6. Dezember 2008
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PLATT...
>> ,,Maja fliegt durch ihre Welt, zeigt uns das, was ihr gefällt." Die Welt, von der Karel Gott in der Zeichentrickserie ,,Biene Maja" singt, ist der Bredenbeker Teich bei Ahrensburg. Dort hat der 1880 geborene Schriftsteller Waldemar Bonsels seine Kindheit verlebt. Seine Erfahrungen verarbeitete er in den Romanen ,,Die Biene Maja und ihre Abenteuer" und ,,Himmelsvolk", die 1912 erschienen und in 41 Sprachen übersetzt sind. Ahrensburg war also richtig.
Die 50 Euro hat gewonnen: Helene Reßler aus Reinbek
LOCH NESS
Die Suche nach dem Ungeheuer
Den ganzen Tag über hatte Gordon Holmes am Ufer des Loch Ness gestanden. Der 55-Jährige, ein schmaler Mann mit hoher Stirn und lichtem Haar, lauschte stundenlang mittels eines ganz speziellen und selbst konstruierten Unterwassermikrofons nach Seeungeheuern und ähnlichen Lebewesen in dem im Norden Schottlands gelegenen Süßwassersee. Um kurz vor 22 Uhr an diesem Sommertag des Juni 2007 will der technische Mitarbeiter im Geographie-Department der Universität von Bradford sein Equipment zusammenpacken. Und während Holmes sorgfältig sein Gerät verstaut, fällt sein Blick eher zufällig auf die Wasseroberfläche. ,,Etwas glitt sehr schnell durch das Wasser. Es war sehr schwarz und bewegte sich mit ungefähr zehn Stundenkilometern vorwärts", erzählt der 55-Jährige später der Presse. Als Beweis hat der Wissenschaftler, der ein wenig wie ein Tüftler oder ein zerstreuter Professor ausschaut, ein Video. Mehr als einen schwarzen Steifen im blauen Wasser zeigen die Aufnahmen nicht. Einige schottische Fachleute sind sich dennoch sicher: Holmes hat ,,Nessie" gefilmt das sagenumwobene Ungeheuer von Loch Ness. Dabei ist bis heute nicht sicher, wer oder was ,,Nessie" ist, ob tatsächlich ein überproportionales Lebewesen in dem bis zu 250 Meter tiefen Wasser des 38 Kilometer langen Sees lebt. Wissenschaftliche Beweise für die Existenz einer riesigen Seeschlange oder eines überlebenden Plesiosauriers (Meeresreptil) gibt es keine. Der ,,Mythos Nessie" aber lebt und ist für die lokale Wirtschaft zu einer sprudelnden Einnahmequelle geworden. Tausende von Touristen zieht es Jahr für Jahr zu dem See in der Nähe der Stadt Inverness. Rund 4000 Mal wurde das Seeungeheuer, das vermutlich nur in der Fantasie der Beobachter existiert, seit 1934 gesichtet. Wobei sich in diesem Zusammenhang unwillkürlich die Frage aufdrängt,
Kassenschlager made in Tötensen
>> ,,Ich flipp aus", hieß der erste Titel, den Dieter Bohlen 1979 komponierte. Anschließend begann der Siegeszug des Sängers, Songwriters und Produzenten aus Tötensen, dessen Lieder häufig einander ähneln. Sein Erfolg aber ist unbestritten. Wie viele Tonträger hat der 54-Jährige bis heute verkauft?
A B C D
10 Millionen 50 Millionen 80 Millioinen 160 Millionen
DAS ZUHAUSE DES BERÜHMTESTEN SEEUNGEHEUERS DER WELT: Der 38 Kilometer lange See Loch Ness in Schottland. wie ein ,,Ungeheuer" definiert wird? Wie dem auch sei. Holmes, der Mann mit der Videokamera zur rechten Zeit am rechten Ort, kann sich auch vorstellen, einen Riesen-Aal gefilmt zu haben. Das allerdings gelte nur dann, erzählt der 55-Jährige, wenn ,,Nessie" kein Plesiosaurus oder Riesenmolch sei. Irgendein außergewöhnliches, großes und wohl auch abscheuliches Lebewesen muss in dem See leben da sind sich Holmes und all die anderen, die das Ungeheuer von Loch Ness gesehen haben wollen, sicher. Die Beschreibungen über das Aussehen des mystischen Wesens gehen dabei weit auseinander. So wollte der Chirurg R. K. Wilson 1934 ein großes Tier mit einem langen Hals gesehen haben, das durchs Wasser gleitet. Als Beweis tauchte wenig später ein allerdings verschwommenes Foto in der ,,Daily Mail" auf. Das Blatt verkaufte den Artikel inklusive der Aufnahme als ,,endgültigen Beweis" für die Existenz von ,,Nessie". Sechs Jahrzehnte später wurde das Foto als Fälschung entlarvt. Auch andere Schilderungen über die Kreatur sind wohl mit Vorsicht zu genießen. Wie die von Alfred Cruickshank, der 1923 ein drei bis dreieinhalb Meter langes Tier mit gekrümmten Rücken und elefantenartigen Füßen gesehen haben will. Das Geschöpf habe die Straße überquert, auf der Cruickshank gerade mit seinem Auto unterwegs war. Die Erläuterungen des ,,Monster-Fahnders" fanden selbst bei Gleichgesinnten nur wenig Gehör. Denn zumindest in einem Punkt war und ist sich das Gros der ,,Nessie"-Gemeinde einig: Die Kreatur muss tief unten im Loch Ness leben. Die Fakten aber sprechen selbst gegen diese Theorie. Denn bereits mehrfach ist der See Meter für Meter mit hunderten von Sonargeräten ergebnislos untersucht worden. Und auch die bereits häufig durchgeführte professionelle Jagd auf den berühmten Einwohner war nicht von Erfolg gekrönt. Ein Fang wäre ohnehin illegal gewesen, da ,,Nessie" kein Scherz seit 1934 unter Naturschutz steht. Heute widmet sich ein ganzes Team von Wissenschaftlern in einer direkt am Loch Ness gelegenen Forschungsstation dem wohl berühmtesten Seeungeheuer der
Foto: fotolia.com
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20 Minuten
>> Überstunden im Beruf, Dauerstress in der Familie für das Ausleben musischer Neigungen bleibt vielen Erwachsenen da nur noch wenig Zeit. Rund 20 Minuten pro Woche verbringen Über-25-Jährige im Schnitt damit, Bilder zu malen, zu musizieren, zu fotografieren, Theater zu spielen, Bildhauerei zu betreiben oder literarisch zu schreiben. Das ergab eine Umfrage des Statistischen Bundesamts.
Welt. Jede ungewöhnliche Bewegung in dem Gewässer wird untersucht bisher ohne Ergebnis. Die Wissenschaftler behaupten, dass etwa ein Plesiosaurus (Meeresreptil) in dem kalten See gar nicht überlebt haben kann. Als Erklärungen für die Ungeheuer-Sichtungen werden Fehlerkennungen von Robben, springende oder dicht an der Wasseroberfläche schwimmende Fische, Holzstämme, Luftspiegelungen oder unübliche Wellenmuster gegeben. So lange jedoch nicht der letzte Beweis erbracht wurde, dass im Loch Ness kein Monstrum haust, werden Holmes und Co weiter am Ufer des Sees stehen, horchen, filmen und darauf hoffen, das große Geheimnis um ,,Nessie" zu lösen.
Die
Redensart:
>> ,,Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein", ist eine heute gängige Floskel, die sich von der alttestamentarischen Spruchweisheit ,,Wer eine Grube gräbt, der kann selbst hineinfallen" ableitet. Die Redensart stellt eine Warnung vor der Gefahr da, jemandem mutwillig zu schaden. Birgt ein solches Handeln doch immer das Risiko, selbst in die gestellte Falle hineinzutappen.
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W"
Wie groß ist der KLEINSTE STAAT der Welt? - Frage:
Es gibt eine eigene Währung, eine Nationalhymne und ein Staatsoberhaupt namens Paddy Roy Bates. Der ehemalige britische Armeemajor hatte die Plattform 1967 besetzt und zum Staat in internationalen Gewässern erklärt. Ein Jahr später versuchte die britische Marine, Bates, der sich den Titel ,,Prinz" verlieh, von der Insel zu vertreiben vergebens. 1974 gab sich Sealand eine Verfassung. Die Bevölkerung bestand aus den Bates und einigen Freunden. Inzwischen ist die Familie aus gesundheitlichen Gründen aufs Festland zurückgekehrt. Einziger Bewohner des kleinsten Staates der Welt, dem international die Anerkennung verweigert wird, ist derzeit ein Wachmann.
Harry hat Derrick nie den Wagen geholt!
Richtig oder falsch?
,,Harry, hol schon mal den Wagen": Millionen von Fans verbinden diesen einen Satz mit der ZDF-Krimiserie ,,Derrick". Was kaum einer weiß: In keiner der 281 Folgen, die von 1974 bis 1988 ausgestrahlt wurden, bittet Oberinspektor Stephan Derrick, gespielt von Horst Tappert, seinen Assistenten Harry Klein (Fritz Wepper), das motorisierte Gefährt vorzufahren. Der berühmte Ausspruch entstammt ursprünglich der Folge ,,Ende eines Tanzvergnügens" (1971) aus der Serie ,,Der Kommissar" (1969-1976). Wepper spielt hier ebenfalls den Inspektor Klein, der jedoch noch für Kommissar Keller im Einsatz ist und erst später offiziell in die neue Serie ,,versetzt" wird. Vermutlich hat ein TV-Kritiker diesen Umstand verwechselt.
Wer den kleinsten Staat der Welt besuchen möchte, muss einen Helikopterflug auf sich nehmen. Denn die Principality of Sealand (übersetzt: Fürstentum Seeland) ist eine rund 550 Quadratmeter große Stahlplattform vor der Küste Großbritanniens. Das Konstrukt ist rund elf Kilometer vom Land entfernt und befindet sich damit im internationalen Gewässer.